Eine Versicherung des Smartphones ist für viele selbstverständlich. Doch auch die eigene Arbeitskraft sollte abgesichert werden

Smartphone, Auto oder auch Hausrat werden in Deutschland gern versichert. Denn schließlich sind sie viel wert. Allerdings kann man sie mehr oder weniger leicht aus eigenem Einkommen ersetzen. Doch die we-nigsten denken an die Versicherung ihrer Haupteinnahmequelle: die eigenen Arbeitskraft.
Ein Smartphone ist nicht nur ein Statussymbol sondern auch hilfreich im Alltag. Ist es kaputt, dann muss es sofort ersetzt werden. Aber gute Smartphones sind teuer. Deshalb schließen viele eine Versicherung für ihr Gerät ab. Bei einem Auto ist vielen sowohl der Nutzen als auch der Preis bekannt. Deshalb wird das Risiko, das Auto durch Unfall oder Diebstahl zu verlieren, abgesichert.

Warum ist aber kaum jemandem der Wert der eigenen Arbeitskraft bewusst? Immerhin finanziert man damit all diese Dinge. Allein dies sollte schon Beweis genug sein, dass die Arbeitskraft mehr wert ist als ein Smart-phone oder ein Auto. Grundsätzlich schmerzen aber Ausgaben mehr, weshalb diese auch stärker wahrge-nommen werden. Auch fällt es einem leichter, sich vorzustellen, dass ein Gegenstand kaputt geht, als dass man selbst so krank wird, dass man quasi selbst kaputt ist, also nicht mehr arbeiten kann. Dazu kommt in den allermeisten Fällen, dass man sich noch nie überlegt hat, was man in seinem gesamten Berufsleben verdienen wird.

Angenommen, man bekommt 1.500 Euro im Monat ausbezahlt, dann sind das 180.000 Euro in 10 Jahren. Doch ist einem das nicht bewusst, weil sich in der Realität das Geld nicht derart summiert. Im Gegenteil: Es verteilt sich auf vielleicht 5 Smartphones, 2 neue Autos, Miete, Versicherung. Und nach 10 Jahren ist wenig übrig.
Was würde aber innerhalb der 10 Jahre passieren, wenn die 180.000 Euro fehlen? Oder wie würde man etwas versichern, dass 180.000 Euro gekostet hat?
Bei ausreichender Absicherung lässt eine Berufsunfähigkeitsrente das Leben normal weiterlaufen, wenn die normalen Einkommensquellen versiegt sind. Eine solche Rente sichert aber nicht nur für 10 Jahre das Ein-kommen ab, sondern bis zum Ende der Laufzeit. Und auch danach, wenn man ausreichend (das rechne ich mit meinem finanzmathematische Berechnungsprogramm aus) für die Altersversorgung zurücklegt.
Bei einem Vertrag, der mit 25 Jahren abgeschlossen wird und bis 67 Jahre läuft, beträgt die versicherte Leistung bei Beginn über 700.000 Euro, auch wenn dieser Betrag nicht explizit in der Police steht. Und selbst wenn der Versicherte 35 Jahre alt ist, beträgt der Wert der Versicherung noch über 500.000 Euro. Bei einer jährlichen Anpassung der Ausgangsrente wäre es selbstverständlich noch mehr. Trotzdem hat gerade einmal jeder vierte Deutsche eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Zum veranschaulichen dieser Relationen hat die Bayerische Versicherung einen einfach zu bedienenden Rechner entwickelt: http://www.diebayerische.de/online_berechnen/schnellrechner/wert_der_arbeitskraft/wert_der_arbeitskraft.html
Für 40 bis 50 Prozent aller BU-Fälle sind Unfälle oder schwere Krankheiten der Auslöser. Mit einer Schwere-Krankheiten-Versicherung kann man die Absicherung der Arbeitskraft komplettieren. Diese deckt neben dem Wegfall des Einkommens auch noch Kosten für Umbaumaßnahmen der Wohnung oder Behandlungen ab.

So viel ist Arbeitskraft wert:

Wirtschaftsprüfer, 40 Jahre
8.000 Euro brutto monatlich
27 Arbeitsjahre bis zur Altersrente
2.592.000 Wert der Arbeitskraft.

Mechatroniker, 30 Jahre
4.000 Euro brutto monatlich
37 Arbeitsjahre bis zur Altersrente
1.776.000 Wert der Arbeitskraft.

Gutachter, 35 Jahre
5.000 Euro brutto monatlich
32 Arbeitsjahre bis zur Altersrente
1.920.000 Wert der Arbeitskraft.

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